“Dann sollen sie halt T-Shirts verkaufen” ist eine gängige Verkürzung der Aussage, dass man sich beim Verkauf auf knappe Güter konzentrieren sollte. Das macht sie aber nicht richtiger.
“Nur weil deiner Meinung nach Vertriebskosten gen null sinken, ist gute Musik immer noch Arbeit.”
Ich habe nie etwas anderes behauptet. Mir Positionen zu unterstellen, die ich nie vertreten habe, macht es aber einfacher, meine Aussagen insgesamt abzutun.
Dass es in meinen konkreten Lösungsvorschlägen immer darum geht, wie man als Musiker etc. eben genau für diese Arbeit Geld bekommt, scheint die meisten nicht zu interessieren, die sich lieber damit begnügen, sich selbst für moralisch anderen überlegen zu halten. (Was im übrigen _keinen_ Lösungsansatz mitbringt.)
Die Frage auf welche Geldquelle Anbieter setzen und welche vom Markt unterstützt werden, ist keine moralische, sondern eine rein ökonomische. Es ist eine Frage der erfolgreichen Ausgestaltung von Geschäftsmodellen.
Frage: Wenn alle besser gestellt sind, Gesellschaft, Musiker, Musikbranche, wo findet dann Deiner Meinung nach das Unmoralische in dieser Umverteilung statt?
http://neumusik.com/2010-09-gesamtumsatz-der-musikbranche-wachst-in-norwegen-schweden-uk-und-usa/
Antwort von mir auf einen Kommentar von Jens Best unter Kann man Entwicklung der Internetregulierung mit StVO-Entwicklung vergleichen?
like windmills.